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Bodrum - Hafenstadt an der türkischen Ägäis
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Bodrum (ca. 36.000 Einwohner) befindet sich in der Provinz Mugla
an der türkischen Ägäis.
Die Stadt liegt auf der gleichnamigen Halbinsel, die weit ins Meer
hineinragt. Das Wahrzeichen der Stadt ist die mächtige
Kreuzritterburg St. Peter. Bodrum ist vor allem auch für sein
Nachtleben bekannt und wird öfters auch das St. Tropez der Türkei
genannt. Hier macht die türkische Schickeria gerne Urlaub, viele
Bürger aus Istanbul haben hier ein Ferienhaus. Wer im Urlaub Wert
auf Ruhe und Entspannung legt sollte sich also eher einen anderen Ort suchen.
Charakteristisch für die Küste rund um Bodrum sind die zahlreichen
Inseln und Buchten.
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Bodrum hat eine lange und bewegte Geschichte. Erste Siedlungen
datieren bis ins 7. Jahrhundert vor Christus zurück. In der Antike
trug Bodrum noch den Namen Halikarnassos. Dort wurde auch eines
der sieben Weltwunder der Antike errichtet, das Mausoleum also
Grabmal des persischen Königs Mausolos. Von seinem Namen wurde
auch der Begriff Mausoleum abgeleitet. Leider existiert dieser
tempelartige Bau heute nicht mehr. Reste davon wurden im
Johanniterkastell St. Peter, das heutige Wahrzeichen der Stadt, zu
Zeiten der Kreuzritter verarbeitet. Nach diesen bewegten Zeiten
entwickelte sich Bodrum zu einem ruhigen und unbedeuteten
Fischerort. |
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Das änderte sich in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Der türkische
Maler und Schriftsteller Cevat
Şakir Kabaağaçlı wurde nach Bodrum verbannt. Er war dort die
Keimzelle einer bunten Künstlerszene, die die Stadt bis heute
prägt. Er belebte auch die Tradition der
Blauen Reisen. Da
auf den Gewässern um Bodrum beinahe ideale Bedingungen für Segeln,
Tauchen und Wassersport aller Art herrschen, errichteten viele
türkische Grosstadtbewohner ihr Ferienhaus auf der Halbinsel
Bodrum. Man kann von Bodrum aus z.B. auch einen Tagesausflug mit
dem Schiff auf die griechische Insel Kos machen. Bei Touristen aus
anderen Ländern wie Deutschland, Großbritannien, Holland und
Osteuropa ist diese Region sehr beliebt. Trotz dieses Booms hat
sich die Ursprünglichkeit an einigen Stellen bewahrt. So besteht
der Stadtkern rund um den Hafen immer noch aus vielen kleinen,
verwinkelten Gassen und Villen mit wunderschönen Gärten. Dies
liegt z.T. auch an den örtlichen Bauvorschriften, die Gebäude mit
mehr als drei Geschossen verbietet. Dies verhindert die
klassischen Bettenburgen, die man sonst oft in klassischen
Urlaubsorten am Mittelmeer findet.
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Sehenswürdigkeiten - Sightseeing in Bodrum
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Das Wahrzeichen von Bodrum, die Burg St. Peter (Bodrum Kalesi) ist
zugleich auch einer der interessantesten Sehenswürdigkeiten der
Stadt. Begonnen wurde der Bau 1402 unter dem deutschen Kreuzritter
und Baumeister Heinrich Schlegelholt. Die Burg ist sehr gut
erhalten. Besonders sehenswert daran ist, dass im Verlauf der
langen Bauzeit mehrere Ritter und Baumeister aus verschiedensten
Nationen (England, Frankreich, Spanien, Deutschland usw.) sich am
Bau beteiligt haben, was einen einzigartigen Stilmix zur Folge
hat.
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Im Kastell befindet sich das Unterwassermuseum von Bodrum, das zu
den besten Museen der Türkei zählt. Es beherbergt viele Schätze
der Unterwasserarchäologie, wie z.B. das Schiff von Uluburun, ein
gesunkenes Wrack aus der Bronzezeit (ca. 1400 v. Chr). Besonders
aufschlussreich ist die Ausstattung und Fracht des Schiffes, die
ebenfalls geborgen werden konnte. Sie stammte aus vielen Ländern
des Mittelmeerraums, was zeigte, dass damals der internationale
Handel schon viel verbreiteter war als bis dato angenommen.
Aus der Antike erhalten sind das Myndostor, Teile der alten
Stadtmauer und ein Theater. |
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Auch der große Basar unterhalb der Burg ist ein Besuch wert. Dort
können sie bis in die späten Abendstunden klassische Produkte wie
Schwämmen, Kleidung, Töpferware und Teppiche kaufen.
Wem nach Abwechslung ist: Mit der Fähre kann man von Bodrum aus
bequem die ca. 5 km entfernte griechische Insel Kos erreichen. Sie
lebt ebenfalls hauptsächlich vom Tourismus und bietet neben
schönen, langen Sandstränden noch abseits der Hauptorte
ursprüngliches Dorfleben.
Auch andere kleine Inseln in der Umgebung werden von Hafen in
Bodrum aus angefahren.
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Nachtleben - Nightlife und Party in Bodrum
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Bodrum und seine Nachbarstadt Milas wetteifern
darum, wer das bessere Nachtleben zu bieten hat. In Bodrum
entstand aus der Künstlerszene und den Touristen in Feierlaune ein
Nachtleben, dass sich nicht verstecken muss. Von Clubs, Diskos und
Kneipen bis hin zu stilvollen Bars ist alles zu finden. Dazu das
milde, warme Klima in den Sommernächten - eine perfekte
Vorraussetzung für eine Partyszene, die im Gegensatz zu Nordeuropa
auch viel Open Air Lokalitäten zu bieten hat.
Beim Ausgehen sollte man beachten, dass man in Bodrum vor ein Uhr
nachts nur wenige Leute in den Diskotheken finden wird. Vorher
trifft man sich in einer der unzähligen Kneipen z.B. in der
Cumhuriyet Straße.
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Anreise per Flugzeug: Flughafen Bodrum /
Milas-Bodrum Airport (IATA: BJV, ICAO: LTFE)
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Mehr
Informationen zum Bodrum Milas Airport (Flughafen) gibt es hier.
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